Beiträge zur Regionalgeschichte und Genealogie des Marzdorfer Landes

Der Jacob Garski’sche Freikossätenhof in Marzdorf (Teil 4)

Grundbuch Marzdorf Band Ⅰ, Blatt Nr. 7 (1782-1937)

Im ersten bis dritten Teil dieses Beitrags wurde die Geschichte des Kossätenhofs, der sich seit 1750 im Besitz der Familie Garske (oder Garski) befand, bis in das Jahr 1904 geschildert. Damals besaßen die Eheleute Michael Kluck und Apollonia geborene Garske den Hof in der sechsten Generation. Dieser Teil schreibt die Geschichte fort bis ins Jahr 1945.

In den Jahren 1904 bis 1905 fand in Marzdorf zwischen den Besitzern Michael Kluck, Paul Kluck und Anton Schmikowski eine Art von »Flurbereinigung« statt, bei der Parzellen untereinander getauscht und neue Grundbuchblätter angelegt wurden. Angestoßen wurde die Maßnahme vermutlich durch den Verkauf des Schmikowski’schen Kossätenhofs1Siehe dazu die Darstellung in diesem Beitrag.; die Rolle des Koordinators übernahm der Kaufmann Philipp Holzheim in Deutsch Krone, der auch die Formalitäten mit dem dortigen Katasteramt und dem Amtsgericht regelte. Da die Grundakte Marzdorf Band Ⅰ, Blatt Nummer 7 nur jene Unterlagen und Kartenausschnitte enthält, die dieses Grundstück betreffen, kann der Vorgang nicht in seiner Gesamtheit dargestellt werden. Es lassen sich lediglich die folgenden, sicherlich unvollständigen Teilschritte identifizieren.

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Anmerkungen:

  • 1
    Siehe dazu die Darstellung in diesem Beitrag.

Der Jacob Garski’sche Freikossätenhof in Marzdorf (Teil 3)

Grundbuch Marzdorf Band Ⅰ, Blatt Nr. 7 (1782-1937)

Im ersten und zweiten Teil dieses Beitrags wurde die Geschichte des Kossätenhofs, der sich seit 1750 im Besitz der Familie Garske (oder Garski) befand, bis in das Jahr 1870 geschildert, als Martin Garske in zweiter Ehe Theresia geborene Witt heiratete. Martin Garske besaß den Hof seit 1854 in der fünften Generation.

Die neue preußische Grundbuchordnung des Jahres 1872 erforderte auch im Steuerbezirk Marzdorf die Rückführung der bestehenden Grundbuchblätter auf das Kataster. Der Auszug aus der Grundsteuermutterrolle, der in diesem Zusammenhang am 21. Juni 1876 für Martin Garske erstellt wurde, gibt für seinen Kossätenhof eine Größe von 12 Hektar 35 Ar an1Auszug aus der Grundsteuermutterrolle vom 21. Juni 1876. In: Grundakte Marzdorf Bd. Ⅰ, Bl. Nr. 7, Blatt 117 VS., hinzu kam die umbaute Hoffläche mit Haus, Scheune, zwei Ställen und einem Garten von sechs Ar Größe2Auszug aus der Gebäudesteuerrolle vom 21. Juni 1876. In: A. a. O., Blatt 118 RS.. Von den 35 Parzellen, die zum Grundstück gehörten, entfielen 31 auf die Kulturart Acker, zwei auf die Kulturart Wiese und ebenfalls zwei waren Holzungen. Der Grundsteuerreinertrag wurde auf 27,73 Dezimaltaler berechnet, der Gebäudenutzungswert auf 75 Mark3Verfügung des Grundbuch-Amts in Mk. Friedland vom 15. Juli 1876. In: A. a. O., Blatt 119 RS.. Mit einem Reinertrag von 2,2 Talern pro Hektar lag die Wirtschaftsleistung auch des Garski’schen Freikossätenhofs noch unter dem ohnehin sehr niedrigen westpreußischen Durchschnitt von 2,5 Talern4A. Backhaus: Agrarstatistische Untersuchungen über den preußischen Osten im Vergleich zum Westen. In: Berichte des landwirtschaftlichen Instituts der Universität Königsberg, Band Ⅲ, Berlin 1898, S. 26 u. 28..

Formschreiben des Grundbuchamts in Deutsch Krone aus dem Juni 1876
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Anmerkungen:

  • 1
    Auszug aus der Grundsteuermutterrolle vom 21. Juni 1876. In: Grundakte Marzdorf Bd. Ⅰ, Bl. Nr. 7, Blatt 117 VS.
  • 2
    Auszug aus der Gebäudesteuerrolle vom 21. Juni 1876. In: A. a. O., Blatt 118 RS.
  • 3
    Verfügung des Grundbuch-Amts in Mk. Friedland vom 15. Juli 1876. In: A. a. O., Blatt 119 RS.
  • 4
    A. Backhaus: Agrarstatistische Untersuchungen über den preußischen Osten im Vergleich zum Westen. In: Berichte des landwirtschaftlichen Instituts der Universität Königsberg, Band Ⅲ, Berlin 1898, S. 26 u. 28.

Der Jacob Garski’sche Freikossätenhof in Marzdorf (Teil 2)

Grundbuch Marzdorf Band Ⅰ, Blatt Nr. 7 (1782-1937)

Im ersten Teil dieses Beitrags wurde die Geschichte des Kossätenhofs, der sich seit 1750 im Besitz der Familie Garske (oder Garski) befand, bis in das Jahr 1840 geschildert, als Mathias Garske im Grundbuch als Eigentümer eingetragen wurde. Tatsächlich hatte Mathias – der mit Catharina geborene Breuer verheiratet war – den Hof schon 1825 von seinem Vater Andreas Garske geerbt, dem das Grundstück bereits in der dritten Generation gehörte.

Am 2. November 1847 schloss Mathias Garske vor dem Patrimonialgericht einen Vertrag mit der Rittergutsbesitzer Franz Guenther, der das Dominium Marzdorf kurz zuvor von Carl Ferdinand Kloer erworben hatte. Ziel des Vertrages war die Verlegung des Garski’schen Freikossätenhofs vom Reetzer Ende der Dorfstraße an den sogenannten Kossätenweg, wohin um 1840 auch der Hof der Familie Schmikowski verlagert worden war1Siehe die Darstellung in diesem Beitrag.. Solche Umsiedlungen hatten in Marzdorf Tradition: Bereits in den Jahren 1817 bis 1821 verlagerte der damalige Gutsherr Kalixtus von Grabski 25 Bauerngehöfte auf die offene Feldmark und begründete damit das Dorf Königsgnade2Siehe dazu die Darstellung in der Pfarrchronik von Marzdorf, die hier heruntergeladen werden kann.. Seine Besitznachfolger setzten die Verlagerungen fort, die den Gutsbesitz räumlich von der Dorfgemeinde trennten.

Marzdorf auf der Schrötter’schen Karte (1802-1810). Die Bauernhöfe lagen am Reetzer Ende Richtung Knakendorfer Busch
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Anmerkungen:

  • 1
    Siehe die Darstellung in diesem Beitrag.
  • 2
    Siehe dazu die Darstellung in der Pfarrchronik von Marzdorf, die hier heruntergeladen werden kann.

Der Jacob Garski’sche Freikossätenhof in Marzdorf (Teil 1)

Grundbuch Marzdorf Band Ⅰ, Blatt Nr. 7 (1782-1937)

Der fünfte Beitrag in der Serie über die historischen Grundakten im im Archiwum Państwowe in Koszalin behandelt die  Akte Marzdorf Band Ⅰ, Blatt Nummer 7, die auf 238 einseitig paginierten Blättern vom Kossätenhof der Besitzerfamilien Garske und später Kluck berichtet1Sąd Obwodowy w Mirosławcu (Amtsgericht Märkisch Friedland): Marzdorf [Marcinkowice] Band I, Blatt 7 Seite 97 Besitzer: Michael Kluck, Laufzeit 1782-1937, Signatur 26/112/0/3/167 im AP Koszalin. – Im Folgenden zitiert als: Grundakte Marzdorf Bd. Ⅰ, Bl. Nr. 7.. Der Originaltitel der Akte, die eine Laufzeit von mehr als 150 Jahren umspannt, lautet: 

»Grund und Hypothequen Beilage Acten des von Grabskischen Patrimonial Gerichts der Martzdorffschen Güter betreffend den hypothecarischen Zustand des im Dorfe Martzdorff unter der Nummer Ⅶ belegenen Koßäthenhofes nebst Zubehörungen. Besitzer ist Andreas Garske, Matthias Garske, Martin Garske, Apollonia Garske und Michael Kluck.«2A. a. O., Umschlag.

Titelseite der Grund und Hypothequen Beilage Acte
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Anmerkungen:

  • 1
    Sąd Obwodowy w Mirosławcu (Amtsgericht Märkisch Friedland): Marzdorf [Marcinkowice] Band I, Blatt 7 Seite 97 Besitzer: Michael Kluck, Laufzeit 1782-1937, Signatur 26/112/0/3/167 im AP Koszalin. – Im Folgenden zitiert als: Grundakte Marzdorf Bd. Ⅰ, Bl. Nr. 7.
  • 2
    A. a. O., Umschlag.

Die Erbpachtgerechtigkeit Neumann/Schulz (Teil 3)

Grundbuch Marzdorf Band Ⅰ, Blatt Nr. 6 (1834-1937)

Im Jahr 1863 hatte Johann Neumann seinen Besitz geteilt und verkauft, um im Gegenzug den Dorfkrug zu erwerben. Während das Ackerland des früheren Erbpachtgrundstücks an den Bauern Martin Kluck fiel, erwarb der Schneidermeister Jacob Schulz Wohnhaus und Scheune. In der Folge wurde auch das Grundbuch auf Schulz umgeschrieben. Dieser Beitrag behandelt die Geschichte des nunmehrigen Häuslergrundstücks, das sich bis 1945 im Besitz der Familie Schulz befand.

Wie der Schneidermeister Jacob Schulz das Kaufgeld von 600 Taler für das Häuslergrundstück Marzdorf Band Ⅰ, Blatt Nr. 6 aufbrachte und wann er es zahlte, geht aus der Grundakte nicht hervor. Schulz wurde am 22. Juni 1835 als Bauernsohn in Lubsdorf geboren1Er war ein Sohn des Bauern Martin Schulz. General-Akten betreffend die Kirchenbuchduplikate der Gemeinde Marzdorf 1823-1874. In: Archiwum Państwowe w Koszalinie, Signatur 609/40, S. 128. und hatte am 28. Januar 1862 die um sieben Jahre ältere Rosalia geborene Garske geheiratet2General-Akten … a. a. O., S. 326., eine Tochter des Marzdorfer Bauern Mathias Garske3Rosalia Garske wurde am 28. Januar 1829 in Marzdorf geboren. General-Akten … a. a. O., S. 66-67.. Vielleicht hatte beide ihr Erbteil zum Kauf verwendet. Aus der Ehe von Jacob Schulz und Rosalia geborene Garske sind die folgenden fünf Kinder bekannt:

  • der Sohn Paul Jacob, geboren am 20. Dezember 1862, gestorben am 4. April 18644General-Akten … a. a. O., S. 321 u. S. 356.;
  • die Tochter Maria Martha, geboren am 18. Januar 18655General-Akten … a. a. O., S. 364-365.;
  • der Sohn Felix August, geboren am 28. März 18676General-Akten … a. a. O., S. 401.;
  • die Tochter Pauline Catharina, geboren am 11. November 18697General-Akten … a. a. O., S. 430.;
  • die Tochter Cäcilia Rosalia, geboren am 21. März 18728General-Akten … a. a. O., S. 466-467..
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Anmerkungen:

  • 1
    Er war ein Sohn des Bauern Martin Schulz. General-Akten betreffend die Kirchenbuchduplikate der Gemeinde Marzdorf 1823-1874. In: Archiwum Państwowe w Koszalinie, Signatur 609/40, S. 128.
  • 2
    General-Akten … a. a. O., S. 326.
  • 3
    Rosalia Garske wurde am 28. Januar 1829 in Marzdorf geboren. General-Akten … a. a. O., S. 66-67.
  • 4
    General-Akten … a. a. O., S. 321 u. S. 356.
  • 5
    General-Akten … a. a. O., S. 364-365.
  • 6
    General-Akten … a. a. O., S. 401.
  • 7
    General-Akten … a. a. O., S. 430.
  • 8
    General-Akten … a. a. O., S. 466-467.

Die Erbpachtgerechtigkeit Neumann/Schulz (Teil 2)

Grundbuch Marzdorf Band Ⅰ, Blatt Nr. 6 (1834-1937)

Der ersten Teil dieses Beitrag stellt die Geschichte des Grundstücks, das 1834 in Erbpacht an den früheren Schullehrer Lorenz Neumann vergeben wurde, bis ins Jahr 1840 dar. Lorenz Neumann hatte das Grundstück bereits 1836 seinem Sohn Martin überlassen, der es wiederum 1837 seinem Bruder, dem Stellmacher Lorenz Neumann, verkaufte. Der Besitzer des Marzdorfer Gutes, Stadtrichter Kloer, verzögerte diesen Kauf um anderthalb Jahre und steigerte dabei den Verkaufspreis, so dass Neumann die Gerichtskosten nicht zahlen konnten. Im Juni 1840 leitete das Patrimonialgericht in Marzdorf die Subhastation des Grundstückes ein.

In dieser Notlage entschloss sich Lorenz Neumann, rund die Hälfte seines Ackerlandes an den Bauern Stephan Robeck in Königsgnade zu verkaufen. Im Kaufvertrag, den Neumann und Robeck am 30. Juni 1840 in Tütz schlossen, wurde für den Acker, der »an der Brunkschen Grenze zum grünen Fließ mit Einschluß desselben«1Actum Tütz den 30. Juni 1840. In: A. a. O., Blatt 81 RS. – Stephan Robeck wird im Kaufvertrag fälschlich »Rohbeck« geschrieben. belegen war und auch zwei Wiesenstücke einschloss, ein Kaufgeld von 300 Taler verabredet, das sich wie folgt zusammensetzte:

  • aus einer Ablösung von 50 Taler für den Erbpachtkanon;
  • aus dem Laudenium von zehn Prozent des Kaufpreises, also 30 Taler;
  • aus 132 Taler für die Übernahme der Hypothek Kloers in Rubrik Ⅲ Nr. 2 des Grundbuches inklusive der Zinsen;
  • aus 54 Taler für die Übernahme der Hypothek des Freischulzen Storch in Rubrik Ⅲ Nr. 3 des Grundbuches inklusive der Zinsen;
  • aus 34 Taler, die Robeck bar an Neumann zahlen zu entrichten hatte.2Actum Tütz den 30. Juni 1840. In: A. a. O., Blatt 82 VS.
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Anmerkungen:

  • 1
    Actum Tütz den 30. Juni 1840. In: A. a. O., Blatt 81 RS. – Stephan Robeck wird im Kaufvertrag fälschlich »Rohbeck« geschrieben.
  • 2
    Actum Tütz den 30. Juni 1840. In: A. a. O., Blatt 82 VS.

Die Erbpachtgerechtigkeit Neumann/Schulz (Teil 1)

Grundbuch Marzdorf Band Ⅰ, Blatt Nr. 6 (1834-1937)

Der vierte Beitrag in der Serie über die historischen Grund­akten im Archiwum Państwowe in Koszalin befasst sich mit der Akte Marzdorf Band Ⅰ, Blatt Nummer 6, die auf 233 einseitig paginierten Blättern die Erbpachtgerechtigkeit der Besitzerfamilien Neumann und Schulz behandelt1Sąd Obwodowy w Mirosławcu (Amtsgericht Märkisch Friedland): Marzdorf [Marcinkowice] Band I, Blatt 6 Seite 82 Besitzer: Felix Schulz, Laufzeit 1834-1937, Signatur 26/112/0/3/166 im AP Koszalin. – Im Folgenden zitiert als: Grundakte Marzdorf Bd. Ⅰ, Bl. Nr. 6.. Der Originaltitel der Akte lautet:

»Grund und Beilage Acten des Partrimonial Gerichts Marzdorf betreffend die Berichtigung des Besitztitels von der in Marzdorf belegenen Erbpachts-Gerechtigkeit auf 42 Morgen 35 Ruthen Acker[,] 2 Morgen 16 Ruthen Wiesen [und] 127 Ruthen Gartenland im Hypothekenbuche sub № Ⅵ verzeichnet.«2A. a. O., Umschlag.

Titelblatt der Grundakte

Die vorliegende Grundakte ist von besonderem Interesse, weil sie in einigen Punkten an die bereits behandelten Akten anschließt und so einen Blick aus einer zweiten Perspektive erlaubt. Das älteste Dokument in der Akte ist der Erbpachtvertrag, den Carl Ferdinand Kloer am 19. Juni 1834 vor dem Patrimonialgericht in Marzdorf mit dem früheren Schullehrer Lorenz Neumann schloss. Die Ausgangssituation wird in Paragraf 1 des Vertrages wie folgt dargestellt:

»Es befindet sich der Lorenz Neumann seit mehreren Jahren im Besitze derjenigen Realitäten, welche der Bauer Stanislaus Kluck von hier zufolge des Regulirungs-Rezeßes vom 5. April 1826 an die hiesige Gutsherrschaft abzutreten verpflichtet ist.«3Erbpachtvertrag, verhandelt in Marzdorff am 19. Juni 1834. In: A. a. O., Blatt 13 VS.

Wie im ersten Beitrag dieser Reihe dargestellt, hatte der damalige Gutsherr von Marzdorf, Kalixtus von Grabski, im August 1808 den Kluck’sche Bauernhof – Marzdorf Band Ⅰ, Blatt Nr. 1 – eingezogen und »eigenthümlich« an den Schullehrer Lorenz Neumann übergeben. Die Witwe Maria Kluck erhob dagegen Klage und bekam im Mai 1824 recht: Die Einziehung musste rückgängig gemacht werden. Zu diesem Zweck schloss von Grabski am 5. April 1826 einen Regulirungs- und Separations-Rezeß mit Stenzel Kluck, einem Sohn der Klägerin. Bei der Regulierung fiel  – wie es üblich war – ein Drittel des Bauernhofs an den Gutsherrn und zwei Drittel wurden zu bäuerlichem Eigentum.

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Anmerkungen:

  • 1
    Sąd Obwodowy w Mirosławcu (Amtsgericht Märkisch Friedland): Marzdorf [Marcinkowice] Band I, Blatt 6 Seite 82 Besitzer: Felix Schulz, Laufzeit 1834-1937, Signatur 26/112/0/3/166 im AP Koszalin. – Im Folgenden zitiert als: Grundakte Marzdorf Bd. Ⅰ, Bl. Nr. 6.
  • 2
    A. a. O., Umschlag.
  • 3
    Erbpachtvertrag, verhandelt in Marzdorff am 19. Juni 1834. In: A. a. O., Blatt 13 VS.

Dreetz – zum Download

Dreetz am Böthinsee

Wie im Juli dieses Jahres berichtet, habe ich basierend auf den Grundbuchakten, die der unlängst verstorbene Leszek Ćwikliński im Archiwum Państwowe in Koszalin digitalisierte, eine längere Arbeit über das Gut Dreetz am Böthinsee verfasst. Diese Arbeit ist jetzt fertig gestellt und kann hier heruntergeladen werden.

Das kleine Buch beschreibt auf 132 Seiten die Entwicklung von Dreetz in den Jahren 1836 bis 1945 unter seinen häufig wechselnden Besitzern. Im Vorwort wird eine historische Einordnung versucht; ein Literaturverzeichnis sowie ein Orts- und Personenindex runden die Arbeit ab.

Das Buch wird in wenigen Exemplaren auch gedruckt werden. So lange der Vorrat reicht, kann eine gedruckte Ausgabe gegen einen Unkostenbeitrag von 10 Euro (inkl. Porto und Versand) bei mir bestellt werden. Man nutze dazu die Kommentarfunktion oder die E-Mail-Adresse im Impressum. Der Versand ist voraussichtlich ab Anfang Oktober 2024 möglich.

Ein Kopf für Johannes Nepomuk

Anfang August hat in Marcinkowice – dem früheren Marzdorf – ein Restauratoren-Team aus Toruń/Thorn mit umfangreichen Arbeiten begonnen, die bis in den Herbst dauern sollen. Die Hauptaufgabe der Denkmalschützer besteht in der Wiederherstellung der Bildsäule des heiligen Johannes Nepomuk an der Straße nach Lubiesz/Lubsdorf. Zusätzlich wird aber auch eine Bildsäule unmittelbar neben der Kirche restauriert, die der Überlieferung zufolge den heiligen Laurentius von Rom zeigt. Auftraggeber der Arbeiten ist der Konservator der Woiwodschaft Westpommern in Szczecin/Stettin.

Restauration bearbeitet die Bildsäule des heiligen Johannes Nepomuk in Marcinkowice
Eine Restauratorin bei der Arbeit. (Foto: Jarosław Ciechanowicz)
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Gut Dreetz am Böthinsee

Grundbuch Gut Marzdorf Band 1, Blatt Nr. 4 (1836-1928)

Zu den Archivalien, die der unlängst verstorbene Leszek Ćwikliński im Archiwum Państwowe in Koszalin digitalisierte, gehören vier umfangreichen Bände, die sich mit dem einstigen Vorwerk Dreetz befassen. Das Archiv ordnet diese Bände dem Bestand der Marzdorfer Grundakten zu, obgleich Dreetz im Verlauf des 19. Jahrhunderts schrittweise aus dem Marzdorfer Gutsverband ausschied und ab 1876 eigene Grundbücher führte.

Die vier Aktenfaszikel, die sich heute in Koszalin befinden, haben eine Laufzeit von 1836 bis 1928 und umspannen damit einen Zeitraum von nahezu hundert Jahren1Das Archiwum Państwowe in Köslin führt die vier Bände mit den Laufzeiten 1836-1855, 1857-1870, 1884-1896 und 1896-1928 unter den Signaturen 26/112/0/3/162 bis 165. Der letzte Band enthält eine Karte aus dem Jahr 1899. Die Digitalisate können von registrierten Benutzer auch auf metryki.genbaza.pl eingesehen werden.. Es handelt sich um die Bände Ⅰ, Ⅱ, Ⅳ und Ⅴ von einstmals sechs; es fehlen Band Ⅲ, der die Jahre von 1871 bis 1883 behandelt, und Band Ⅵ, der den Besitzstand zweifellos bis zum Jahr 1945 fortschrieb. Die Vielfalt an Informationen, die sich in den verbliebenen Bänden finden, lässt sich an dieser Stelle nicht in der gebotenen Kürze darstellen. Dieser Beitrag gibt daher nur eine kurze Einführung in die Geschichte von Dreetz, eine umfangreichere Darstellung ist in Vorbereitung.

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Anmerkungen:

  • 1
    Das Archiwum Państwowe in Köslin führt die vier Bände mit den Laufzeiten 1836-1855, 1857-1870, 1884-1896 und 1896-1928 unter den Signaturen 26/112/0/3/162 bis 165. Der letzte Band enthält eine Karte aus dem Jahr 1899. Die Digitalisate können von registrierten Benutzer auch auf metryki.genbaza.pl eingesehen werden.

Ein Koffer aus Königsgnade

Beim Entrümpeln des elterlichen Dachbodens fand meine Cousine Angela im Mai dieses Jahres einen alten Holzkoffer, der noch aus Königsgnade stammt. Offenbar nutzten meine Großeltern Hedwig und Martin Radke das Fundstück bis zu ihrem Tod, um amtliche Papiere und andere Unterlagen aufzubewahren, die das Behältnis heute bis fast zur Hälfte füllen. — Ich kann mich nicht entsinnen, den Koffer je vorher gesehen zu haben, obwohl der Dachboden meiner Tante, in deren Haus auch meine Großeltern lebten, ein beliebter Kinderspielplatz war. Meine Cousine erkannte ihn hingegen auf Anhieb; seine Existenz war ihr freilich längst entfallen.

Nach der Familienüberlieferung baute mein Großvater den Koffer, der etwa 50 mal 27 mal 17 Zentimeter mißt, im Winter 1945/46 aus Holzresten und dem Leder alter Pferdeschirre zusammen. Meine Großmutter hatte von einer Polin, die seit einiger Zeit mit im Haus der Familie wohnte, erfahren, dass die Deutschen aus Königsgnade ausgewiesen werden sollten. Meine Großeltern hofften nun, mit Hilfe einiger selbstgefertigter Transportmittel wenigstens einige Besitzstücke mit in die Fremde nehmen zu können.

Der Koffer aus Königsgnade
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Der Schmidt’sche Krug in Marzdorf

Grundbuch Marzdorf Band 1, Blatt Nr. 3 (1782-1893)

Der dritte Beitrag in der Serie über den Bestand an historischen Grundakten im Archiwum Państwowe in Köslin beschäftigt sich mit dem Grundbuch Marzdorf Band Ⅰ, Blatt Nummer 3, das auf 343 Blättern vom Kruggrundstück in Marzdorf handelt1Amtsgericht Märkisch Friedland: Grundbuch Marzdorf Bd. Ⅰ, Bl. Nr. 3, Laufzeit 1782-1893, Signatur 26/112/0/3/161 im Archiwum Państwowe Koszalin. Die entsprechende Akte wurde mindestens einmal umgebunden. Die Bezeichnung auf Blatt 18 lautet »Patrimonialgericht zu Marzdorf: Grund und Beilage Acta zum Hypothequen Buch über den Krug in Marzdorf, Possessor Christoph Schmidt«. – Der Familienname wird in der Akte anfangs auch Schmitt oder Schmet geschrieben. Das Digitalisat kann von registrierten Benutzern auf der Webseite metryki.genbaza.pl eingesehen werden..

Das älteste Dokument in der Akte ist das »Privileg für den Gast-Krüger Martin Schmidt«, das Andreas Joseph von Tütz Tuczynski am 23. Oktober 1706 erteilte, in einer deutschen Übersetzung des Tützer interpres juratus J. Schievelbein aus dem Jahr 1712. Das Dokument findet sich in ähnlicher Form auch im Kontributionskataster von Marzdorf, deshalb wird hier auf die Wiedergabe verzichtet. Der Familie Schmidt diente das Privileg als Besitznachweis; in der Akte ist eine weitere Übersetzung durch Propst Michael Gramse aus dem Jahr 1821 enthalten2Grundbuch Marzdorf Bd. Ⅰ, Bl. Nr. 3, a. a. O., Blatt 30 VS bis 31 RS bzw. 22 VS u. RS..

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Anmerkungen:

  • 1
    Amtsgericht Märkisch Friedland: Grundbuch Marzdorf Bd. Ⅰ, Bl. Nr. 3, Laufzeit 1782-1893, Signatur 26/112/0/3/161 im Archiwum Państwowe Koszalin. Die entsprechende Akte wurde mindestens einmal umgebunden. Die Bezeichnung auf Blatt 18 lautet »Patrimonialgericht zu Marzdorf: Grund und Beilage Acta zum Hypothequen Buch über den Krug in Marzdorf, Possessor Christoph Schmidt«. – Der Familienname wird in der Akte anfangs auch Schmitt oder Schmet geschrieben. Das Digitalisat kann von registrierten Benutzern auf der Webseite metryki.genbaza.pl eingesehen werden.
  • 2
    Grundbuch Marzdorf Bd. Ⅰ, Bl. Nr. 3, a. a. O., Blatt 30 VS bis 31 RS bzw. 22 VS u. RS.

Der Schmikowski’sche Freikossätenhof (Teil 2)

Grundbuch Marzdorf Band 1, Blatt Nr. 2 (1782-1904)

Der erste Teil dieses Beitrags stellte die Geschichte des Freikossätenhofs der Familie Schmikowski in Marzdorf bis ins Jahr 1838 dar. Dieser zweite Teil bringt die Fortsetzung bis ins Jahr 1904. Beide Teile nutzen als Quelle die Grundakte, die heute im Archiwum Państwowe in Köslin1Amtsgericht Märkisch Friedland: Grundbuch Marzdorf Bd. Ⅰ, Bl. Nr. 2, Laufzeit 1782-1904, Signatur 26/112/0/3/160 im Archiwum Państwowe Koszalin verwahrt wird.

Vermutlich im Jahr 1841 oder 1842 hatte der Hoferbe Johann Schmikowski Rosalia Günterberg geheiratet. Aus dieser Ehe sind acht Kinder bekannt:

  • August Schmikowski, geboren am 14. Oktober 18422General-Akten des Königlichen Amtsgerichts in Märk. Friedland betreffend die Kirchenbuchduplikate der Gemeinde Marzdorf 1823-1874. In: Archiwum Państwowe w Koszalinie, Signatur 609/40, S. 140., gestorben 30. September 18513Ebenda, S. 201.;
  • Martin Schmikowski, geboren am 15. Januar 18454Ebenda, S. 149.;
  • Florian Schmikowski, geboren am 9. Februar 18475Ebenda, S. 167.;
  • Bernard Schmikowski, geboren am 10. Dezember 18496Ebenda, S. 181.;
  • August Schmikowski, geboren am 24. November 18527Ebenda, S. 211., gestorben 24. April 18538Ebenda, S. 221.;
  • Anton Schmikowski, geboren am 27. März 18549Ebenda, S. 227.;
  • Johann Schmikowski, geboren am 9. Januar 185710Ebenda, S. 253.;
  • Joseph Schmikowski, geboren am 7. März 186011Ebenda, S. 283..
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Anmerkungen:

  • 1
    Amtsgericht Märkisch Friedland: Grundbuch Marzdorf Bd. Ⅰ, Bl. Nr. 2, Laufzeit 1782-1904, Signatur 26/112/0/3/160 im Archiwum Państwowe Koszalin
  • 2
    General-Akten des Königlichen Amtsgerichts in Märk. Friedland betreffend die Kirchenbuchduplikate der Gemeinde Marzdorf 1823-1874. In: Archiwum Państwowe w Koszalinie, Signatur 609/40, S. 140.
  • 3
    Ebenda, S. 201.
  • 4
    Ebenda, S. 149.
  • 5
    Ebenda, S. 167.
  • 6
    Ebenda, S. 181.
  • 7
    Ebenda, S. 211.
  • 8
    Ebenda, S. 221.
  • 9
    Ebenda, S. 227.
  • 10
    Ebenda, S. 253.
  • 11
    Ebenda, S. 283.

Der Schmikowski’sche Freikossätenhof (Teil 1)

Grundbuch Marzdorf Band 1, Blatt Nr. 2 (1782-1904)

Der zweite Beitrag in der Serie über den Bestand an historischen Grundakten im Archiwum Państwowe in Köslin beschäftigt sich mit dem Grundbuch Marzdorf Band Ⅰ, Blatt Nummer 2, das auf 244 Blättern den Freikossätenhof der Familie Schmikowski in Marzdorf handelt1Amtsgericht Märkisch Friedland: Grundbuch Marzdorf Bd. Ⅰ, Bl. Nr. 2, Laufzeit 1782-1904, Signatur 26/112/0/3/160 im Archiwum Państwowe Koszalin. Der Originaltitel auf dem Aktendeckel lautet: Grund und Hypothequen Beilage Acten des von Grabskischen Patromial Gerichts der Martzdorffschen Güter betreffend den hypothequarischen Zustand des im Dorfe Martzdorff unter der Nummer Ⅱ belegenen Koßätenhof nebst Zugehörigen des Possessors Johann Schmikowski. – Der Familienname wird in der Akte auch Smikoski, Schmikowsky oder Schmikoski geschrieben. Das Digitalisat kann von registrierten Benutzern auf metryki.genbaza.pl eingesehen werden.. Das Grundbuch ist so reich an Informationen, dass dieser Beitrag in zwei Teilen erscheinen muss.

Das älteste Dokument in der Akte ist das Privileg, das Andreas Joseph auf Tütz Tuczynski, der letzte Erbherr aus dem Geschlecht der Wedel, am 30. März 1717 für Martin Schmikowski ausstelle. Die Gerechtsame, die den Kauf eines »Kossäten-Ackers« in Marzdorf bestätigt, ist in zwei Übertragungen aus dem Polnischen vorhanden. Die erste erstellte der interpres juratus Schievelbein in Tütz 1762 für »Johann Schmikosken zu Marzdorf«2Grundbuch Marzdorf Bd. Ⅰ, Bl. Nr. 2, Blatt 20 VS bis 20 RS.; die zweite wurde am 30. November 1820 vom Marzdorfer Pfarrer Michael Gramse verfasst3Ebenda, Blatt 94 VS.. Da die Urkunde bislang nicht bekannt war, folgt hier der Wortlaut in der beglaubigten Übersetzung Gramses:

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Anmerkungen:

  • 1
    Amtsgericht Märkisch Friedland: Grundbuch Marzdorf Bd. Ⅰ, Bl. Nr. 2, Laufzeit 1782-1904, Signatur 26/112/0/3/160 im Archiwum Państwowe Koszalin. Der Originaltitel auf dem Aktendeckel lautet: Grund und Hypothequen Beilage Acten des von Grabskischen Patromial Gerichts der Martzdorffschen Güter betreffend den hypothequarischen Zustand des im Dorfe Martzdorff unter der Nummer Ⅱ belegenen Koßätenhof nebst Zugehörigen des Possessors Johann Schmikowski. – Der Familienname wird in der Akte auch Smikoski, Schmikowsky oder Schmikoski geschrieben. Das Digitalisat kann von registrierten Benutzern auf metryki.genbaza.pl eingesehen werden.
  • 2
    Grundbuch Marzdorf Bd. Ⅰ, Bl. Nr. 2, Blatt 20 VS bis 20 RS.
  • 3
    Ebenda, Blatt 94 VS.

Der Kluck’sche Bauernhof in Marzdorf

Grundbuch Marzdorf Band Ⅰ, Blatt Nr. 1 (1831-1888)

Für das Portal metryki.genbaza.pl hat Leszek Ćwikliński in diesem Herbst Grundbücher aus dem früheren Bestand des Amtsgerichts Märkisch Friedland digitalisiert, die heute im Archiwum Państwowe in Köslin verwahrt werden. Es handelt sich dabei um Aktenbestände, die das Gericht einst selbst ins Archiv aussonderte, weil die behandelten Grundstücke durch Verkauf, Zusammenlegung oder Parzellierung in der früheren Form nicht mehr bestanden. Unter den digitalisierten Büchern befinden sich zehn aus Brunk, zehn aus Königsgnade, 53 aus Marzdorf und vier aus Neu Prochnow. Da die Grundbücher eine Vielzahl an Informationen zur regionalen Wirtschafts- und Familiengeschichte enthalten, werde ich mich mit ihnen an dieser Stelle ausgiebiger befassen. Den Anfang macht dabei das Grundbuch Marzdorf Band Ⅰ, Blatt Nr. 11Amtsgericht Märkisch Friedland: Grundbuch Marzdorf Band Ⅰ, Blatt Nr. 1, Laufzeit 1831-1888, Signatur 26/112/0/3/159 im Archiwum Państwowe Koszalin. Der Original-Aktentitel lautet: Acten des Patrimonial Gerichts Marzdorf betreffend den hypothekarischen Zustand des im Dorfe Marzdorf belegenen, durch die Auseinandersetzung mit dem Gutsherrn eigenthümlich gewordenen, im Hypothekenbuche der Marzdorfschen bäuerlichen Grundstücke sub Nro I verzeichneten Bauernhofes. Hier ist der Link zum Digitalisat, das aber nur für registrierte Benutzer von metryki.genbaza.pl sichtbar ist., das auf 290 Blättern eine besonders tragische Geschichte erzählt.

Das älteste Dokument in der Akte ist ein Regulirungs- und Separations-Rezeß, der am 5. April 1826 in Marzdorf zwischen dem Gutsbesitzer Kalixtus v. Grabski und Stenzel Kluck abgeschlossen wurde2A. a. O., Blatt 17 bis 23. Der Vertrag stellt einen Sonderfall dar, denn eigentlich hatte die Regulierung der gutsherrschaftlichen und bäuerlichen Verhältnisse in Marzdorf schon im Jahr 1817 begonnen und war am 7. August 1822 durch die gerichtliche Vollziehung zum Abschluss gebracht worden3Ebenda, Blatt 17.. In diesem Verfahren, das die Dienstbauern und Kossäthen des Dorfes erstmals zu »erblichen Besitzern ihrer inhabenden Nahrungen«4Ebenda. machte, fand die Familie Kluck jedoch keine Erwähnung, denn Kalixtus von Grabski hatte den Dienstbauernhof, den Martin Kluck für das Rittergut bewirtschaftete, im August 1808 eingezogen und dem Schullehrer Lorenz Neumann »eigenthümlich überlaßen«5Ebenda. – Mehr zum Schullehrer Lorenz Neumann und seinem Sohn Johann findet sich hier..

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Anmerkungen:

  • 1
    Amtsgericht Märkisch Friedland: Grundbuch Marzdorf Band Ⅰ, Blatt Nr. 1, Laufzeit 1831-1888, Signatur 26/112/0/3/159 im Archiwum Państwowe Koszalin. Der Original-Aktentitel lautet: Acten des Patrimonial Gerichts Marzdorf betreffend den hypothekarischen Zustand des im Dorfe Marzdorf belegenen, durch die Auseinandersetzung mit dem Gutsherrn eigenthümlich gewordenen, im Hypothekenbuche der Marzdorfschen bäuerlichen Grundstücke sub Nro I verzeichneten Bauernhofes. Hier ist der Link zum Digitalisat, das aber nur für registrierte Benutzer von metryki.genbaza.pl sichtbar ist.
  • 2
    A. a. O., Blatt 17 bis 23
  • 3
    Ebenda, Blatt 17.
  • 4
    Ebenda.
  • 5
    Ebenda. – Mehr zum Schullehrer Lorenz Neumann und seinem Sohn Johann findet sich hier.