Grundbuch Marzdorf Band Ⅰ, Blatt Nr. 7 (1782-1937)
Im ersten bis dritten Teil dieses Beitrags wurde die Geschichte des Kossätenhofs, der sich seit 1750 im Besitz der Familie Garske (oder Garski) befand, bis in das Jahr 1904 geschildert. Damals besaßen die Eheleute Michael Kluck und Apollonia geborene Garske den Hof in der sechsten Generation. Dieser Teil schreibt die Geschichte fort bis ins Jahr 1945.
In den Jahren 1904 bis 1905 fand in Marzdorf zwischen den Besitzern Michael Kluck, Paul Kluck und Anton Schmikowski eine Art von »Flurbereinigung« statt, bei der Parzellen untereinander getauscht und neue Grundbuchblätter angelegt wurden. Angestoßen wurde die Maßnahme vermutlich durch den Verkauf des Schmikowski’schen Kossätenhofs1Siehe dazu die Darstellung in diesem Beitrag.; die Rolle des Koordinators übernahm der Kaufmann Philipp Holzheim in Deutsch Krone, der auch die Formalitäten mit dem dortigen Katasteramt und dem Amtsgericht regelte. Da die Grundakte Marzdorf Band Ⅰ, Blatt Nummer 7 nur jene Unterlagen und Kartenausschnitte enthält, die dieses Grundstück betreffen, kann der Vorgang nicht in seiner Gesamtheit dargestellt werden. Es lassen sich lediglich die folgenden, sicherlich unvollständigen Teilschritte identifizieren.
Am 15. März 1904 verkauften Michael Kluck und Apollonia geborene Garske von ihrem Kossätenhof eine »Wegparzelle« von 1,53 Ar an die Gemeinde Marzdorf. Ein Kaufpreis wird nicht genannt2Fortschreibungsverhandlung der Katasterverwaltung vom 15. März 1904. In: A. a. O., Blatt 1 VS bis 3 VS..

Am 23. März 1904 überließen Michael und Apollonia Kluck 3,28 Hektar Ackerland an den Besitzer Anton Schmikowski und dessen Ehefrau Pauline geborene Schulz; sie erhielten im Gegenzug 2,84 Hektar von deren Grundstück. Den Wert der eingetauschten Teilstücke bezifferte beide Parteien übereinstimmend auf 1500 Mark3Tauschvertrag vom 23. März 1904. In: A. a. O., Blatt 191 VS u. RS.. Die an Anton und Pauline Schmikowski abgetretene Parzellen wurden dem neuen Grundbuch Marzdorf Band Ⅳ, Blatt Nummer 80 zugeschrieben4Verhandelt Märk. Friedland, 23. März 1904 [1. Verhandlung]. In: A. a. O., Blatt 181 VS..
Ebenfalls am 23. März 1904 verkauften die Eheleute Michael und Apollonia Kluck eine Ackerparzelle von 2,45 Ar für 30 Mark an den Bauern Paul Kluck und dessen Ehefrau Helene geborene Garske. Die Trennstücke wurden auf das Grundbuch Marzdorf Band Ⅲ, Blatt Nr. 53 übertragen5Verhandelt Märk. Friedland, 23. März 1904 [2. Verhandlung]. In: A. a. O., Blatt 185 RS..
Am 25. Juni 1904 erwarben Michael und Apollonia Kluck ein Weidestück von 56,56 Ar Größe von Anton und Pauline Schmikowski. Der Kaufpreis wird nicht genannt6Fortschreibungsverhandlung der Katasterverwaltung vom 25. Juni 1904. In: A. a. O., Blatt 26 VS bis 27 VS..
Offenbar hatte das Amtsgericht in Märkisch Friedland die von Michael und Apollonia Kluck eingetauschten Parzellen zunächst auf das neue Grundbuchblatt Marzdorf Band Ⅳ, Blatt Nummer 81 übertragen, denn am 22. April 1904 beantragte Kluck ihre Zuschreibung zum »Stammgrundstück Marzdorf Nr. 7«7Schreiben von Michael Kluck vom 22. April 1904. In: A. a. O., Blatt 197 VS u. RS. Dort auch das Konzept der Antwort.. Das Gericht lehnte diesen Schritt ab, weil »bei verschiedener Hypothekenbelastung infolge einer Zuschreibung Verwirrung im Grundbuch entstehen würde«. Kluck wurde aufgefordert, »zunächst eins von den beiden Grundstücken hypothekenfrei« zu machen.
Wie schwierig diese Aufgabe war, zeigen mehrere Dokumente in der Grundakte. So ließ Theresia Garske geborene Witt am 28. Mai 1904 ihr Leibgedinge aus den Grundbüchern Marzdorf Band Ⅲ, Blatt Nr. 53, Band Ⅳ, Blatt Nummer 78 und Band Ⅳ, Blatt Nummer 80 löschen, in die es durch den Tausch von Grundstücken gelangt war8Verhandelt Märk. Friedland, 28. Mai 1904. In: A. a. O., Blatt 198 VS u. RS.. Am 29. Oktober 1904 entließ auch die Kreissparkasse diese drei Grundbücher aus der Mithaftung für die Hypotheken über insgesamt 4050 Mark, die auf dem Kossätenhof lasteten9Pfandentlassungsurkunde vom 29. Oktober 1904. In: A. a. O., Blatt 204 VS bis 205 VS..

Auch Michael und Apollonia Kluck gelang es offenbar, die von ihnen ertauschten Parzellen bis Februar 1905 von allen Verbindlichkeiten zu befreien und die Zuschreibung zum Grundstück des Kossätenhofs zu bewirken. Dessen Größe war zwischenzeitlich auf lediglich 10,21 Hektar gefallen, nach der Zuschreibung, die am 7. Februar 1905 erfolgte, maß er 14,02 Hektar10Grundbuch von Marzdorf Band Ⅰ Blatt Nr. 7. In: A. a. O., Blatt 10 VS bis 11 VS. – Dort auch die nächste Angabe.. Bei der Flurbereinigung hatten die Eheleute Michael und Apollonia Garske also anderthalb Hektar Land gewonnen. Der Grundsteuerreinertrag des Hofes belief sich nun auf 29,48 Dezimaltaler oder 2,1 Taler pro Hektar.
Auf die Eintragung vom Februar 1905 folgen in der Grundakte 20 Jahre, in denen sich zwar die Welt veränderte, nicht aber die hypothekarische Situation des Kossätenhofs in Marzdorf. Erst am 10. November 1925 meldeten sich die Eheleute Kluck beim Amtsgericht in Märkisch Friedland und teilten auf einem Formblatt der Sparkasse des Kreises Deutsch Krone mit, dass die Hypotheken über 4050 Mark zwar »am 29. Dezember 1922 zurückgezahlt worden«11Formblatt vom 10. November 1925. In: A. a. O., Blatt 213 VS. – Dort auch die weiteren Angaben. seien, jetzt aber »nach dem Aufwertungsgesetz der Aufwertung« unterlägen und mit dem Aufwertungsbetrag von 942,83 Goldmark anstelle der alten Forderungen »im Grundbuche einzutragen« seien.
Mit dem Aufwertungsgesetz vom 16. Juli 1925 hatte die Reichsregierung die Auswirkungen der Hyperinflation auf die Gläubiger von Hypotheken und anderen Schulden abmildern wollen. Wie aus den Angaben auf dem Formblatt hervorgeht, hatten Michael und Apollonia Kluck bis 1922 insgesamt 269,32 Mark von der ursprünglichen Schuld getilgt; der Restbetrag von 3780,68 Mark wurde dann im Dezember 1922 mit Papiermark im Gegenwert von 2,34 Goldmark bezahlt. Diese Restbetrag war nun wieder mit 25 Prozent aufzuwerten, was die neue Forderungssumme ergab.

Auf dem Rand des Formschreibens notierte Michael Kluck, dass er die neue Forderung »aufgrund schlechter Wirtschaftslage« nicht zahlen konnte. Das Amtsgericht verteilte daraufhin den Aufwertungsbetrag auf die Posten eins und zwei in der dritten Hauptabteilung des Grundbuchs: Der Forderungsbetrag von 2250 Mark unter Nummer eins wurde in 562 Goldmark aufgewertet, der Forderungsbetrag von 1800 Mark unter Nummer zwei in 380,37 Goldmark. Rechnerisch verblieb dabei eine Differenz von 0,46 Goldmark zu Gunsten des Ehepaars Kluck12Rechnungsblatt vom 7. Februar 1926. In: A. a. O., Blatt 214 VS..
Am 13. Dezember 1926 erschien Michael Kluck in Begleitung seiner Ehefrau Apollonia Garske vor dem Amtsgericht in Märkisch Friedland, um eine Grundschuld über 1500 Goldmark zu zehn Prozent Zinsen für die Sparkasse des Kreises Deutsch Krone ins Grundbuch des Kossätenhofs eintragen zu lassen13Verfügung vom 13. Dezember 1926. In: A. a. O., Blatt 217 VS.. Zugleich legte er eine Sterbeurkunde für Theresia Garske geborene Witt vor, die bereits am 3. November 1919 im Alter von 75 Jahren in Marzdorf verstorben war14Sterbeurkunde Nr. 29 des Standesamts Marzdorf vom 3. November 1919. In: A. a. O., Blatt 216 VS. – Aus der Sterbeurkunde geht hervor, dass Theresia Garske (abweichend von der Angabe in den Kirchenbuch-Duplikaten) in Knakendorf als Tochter des Arbeiters Jakob Witt und dessen Ehefrau Rosalia geborene Göhrke geboren war. Beide Eltern waren in Knakendorf verstorben.. Die Eheleute Kluck beantragten, das betreffende Altenteil aus dem Grundbuch zu löschen, was noch am selben Tag geschah15Märk. Friedland, 13. Dezember 1926. In: A. a. O., Blatt 215 VS..

Nicht nur die ungemein hohen Zinsen, auch die Bedingungen der Grundschuld deuten daraufhin, dass die Eheleute Kluck sie nur aus einer echten Notlage heraus beanspruchten. So war die Schuld in einer Frist von nur einem Monat kündbar und mit der Drohung der sofortigen Zwangsvollstreckung verbunden16Darlehnsvertrag (Abschrift). In: A. a. O., Blatt 219 VS u. RS.. Die verspätete Meldung des Todes von Theresia Garske ist hingegen ein typisches Muster: Die bäuerliche Bevölkerung von Marzdorf nutzte zwar das Amtsgericht und die Möglichkeiten des Grundbuchs, zeigte dabei aber eine gewisse zögerliche Zurückhaltung.
Im Dezember 1928 signalisierte die Sparkasse des Kreises Deutsch Krone die Bereitschaft, die im Dezember 1926 eingetragene Grundschuld in eine reguläre Hypothek umzuwandeln. In einem Schreiben an Michael Kluck hieß es:
»Auf den Antrag vom 9. v. Mts. erhalten Sie hiermit zum Bescheide, dass der Vorstand der Kreissparkasse Ihnen ein Hypothekendarlehn […] bewilligt hat. Die im Grundbuche Ihres Grundstücks Marzdorf Blatt 7 Abt. Ⅲ Nr. 4 für uns eingetragene Grundschuld von GM 1.500 ist in eine Hypothek umzuwandeln. Sie wollen mit Ihrer Ehefrau bei dem Amtsgericht in Märkisch Friedland unter Vorlegung des beiliegenden Formulars zu einer Schuldurkunde baldigst den Antrag auf Umschreibung stellen.«17Schreiben der Sparkasse vom 5. Dezember 1928. In: A. a. O., Blatt 223 VS.
Auf das Schreiben hin meldete sich am 15. Februar 1929 der »Landwirtssohn Paul Kluck« vor dem Gericht in Märkisch Friedland, wo er in der Angelegenheit einen Ortstermin des Gerichts in Marzdorf erbat:
»Mein Vater leidet an starkem Rheumatismus und meine Mutter hat einen Beinbruch. Beide können an Gerichtsstelle nicht erscheinen.«18Märk. Friedland, 15. Februar 1929. In: A. a. O., Blatt 222 VS.
Da es dem Justizobersekretär und Rechtspfleger Janke »bei dem hohen Schneefall«19Ebenda. – Randnotiz vom 21. Februar 1929 auf dem Blatt. nicht möglich war, früher nach Marzdorf zu gelangen, fand der Ortstermin »in der Wohnung der Michael Kluck’schen Eheleute«20Verhandelt Marzdorf, 22. Februar 1929. In: A. a. O., Blatt 224 VS. erst am 22. Februar des Jahres statt. Dabei wurde die Grundschuld zwar in eine Hypothek gewandelt, der Zinssatz verblieb jedoch unverändert bei zehn Prozent, wozu noch zwei Prozent Tilgung in vierteljährlichen Raten erhoben wurden. Das Amtsgericht trug Umwandlung nach erfolgter Zustimmung der Sparkasse am 21. März 1929 in das Grundbuch ein21Eintragungsvermerk. In: A. a. O., Blatt 227 RS..
In diesem Zusammenhang ist sicherlich erwähnenswert, dass Georg Giese, der Besitzer des Guts Dreetz, im September 1927 für eine Hypothek des ritterschaftlichen Neuen Brandenburgischen Kredit-Instituts über 39 950 Goldmark lediglich sechs Prozent Zinsen und ein halbes Prozent Tilgung zahlte. Der Großgrundbesitzer Giese profitierte dabei von der 3. Amerika-Anleihe der Reichsregierung22Goldmark-Hypotheken-Schuldurkunde vom 27. Oktober 1927. In: Amtsgericht Märkisch Friedland: Grundakte Dreetz, Band Ⅴ (1896-1928), Signatur 26/112/0/3/165 im AP Koszalin, Blatt 240 VS..
Im Januar 1931 – also mitten in der schwersten Wirtschaftskrise – bat Michael Kluck erneut um einen Ortstermin des Amtsgerichts in Marzdorf, »da er wegen Altersschwäche und Krankheit nicht zum Gericht kommen könne«23Aktennotiz [undatiert]. In: Grundakte Marzdorf Bd. Ⅰ, Bl. Nr. 7, Blatt 229 VS.. Bei dem Termin, zu dem sich der Justizobersekretär und Rechtspfleger Krienke am 18. Januar 1931 »in die Wohnung der Besitzereheleute Michael Kluck und Appollonia geborenen Garske in Marzdorf«24Verhandelt Marzdorf, 18. Januar 1931. In: A. a. O., Blatt 230 VS. begab, ging es um eine neue Hypothek der Sparkasse des Kreises Deutsch Krone über 1500 Goldmark. Die Hypothek sollte mit neun Prozent Zinsen und zwei Prozent Tilgung an fünfter Stelle in die dritte Hauptabteilung des Grundbuch eingetragen werden und teilweise zur Rückzahlung der Aufwertungshypotheken des Jahres 1925 genutzt werden25A. a. O., Blatt 231 VS.. Die Aufwertungshypotheken beliefen sich bekanntlich auf 892,37 Goldmark – dem Ehepaar Kluck blieb vom neuen Darlehn also lediglich ein Auszahlungsbetrag von 607,63 Goldmark. Dieser Betrag war noch dazu mit einem mehr als verdoppelten Zinssatz verbunden, denn bei den Aufwertungshypotheken hatte dieser nur vier bzw. viereinhalb Prozent betragen.

Das Amtsgericht trug die neue Hypothek samt Löschungen am 28. Januar 1931 in das Grundbuch ein26Eintragungsvermerk. In: A. a. O., Blatt 234 VS. und berechnete Kosten in Höhe von 26,77 Reichsmark27Kostenrechnung auf Preußischer Hypothekenbrief [Entwurf]. In: A. a. O., Blatt 225 VS.. Der Kossätenhof war nun mit 3000 Goldmark gegenüber der Sparkasse des Kreises Deutsch Krone verschuldet; für Zinsen und Tilgung wurden jährlich 345 Reichsmark fällig. Mit dem reinen Hypothekenvolumen war er gewiss nicht überlastet; der Hektar Ackerland im Kreis Deutsch Krone wurde in den 1930er Jahren mit durchschnittlich 850 Goldmark bewertet, der Gesamtwert des Kossätenhofs lag daher bei etwa 12 000 Goldmark28Siehe dazu beispielhaft den Überlassungsvertrag für das Grundstück Königsgnade Band Ⅰ, Bl. Nr. 5 vom 4. Oktober 1930 im Archiv des Verfassers..
Der letzte Eintrag in der Grundakte stammt vom 23. September 1936 und behandelt einen Antrag der Sparkasse des Kreises Deutsch Krone, die bereits im Jahr 1932 nach einer Verordnung des Preußischen Staatsministeriums zu einer selbständigen »Körperschaft des öffentlichen Rechts« geworden war29Schreiben der Sparkasse vom 23. September 1936. In: Grundakte Marzdorf Bd. Ⅰ, Bl. Nr. 7, Blatt 236 VS. – Dort auch die weiteren Angaben.. Da die Hypothek unter Nummer fünf der dritten Abteilung des Grundbuchs noch für den »Kreis Deutsch Krone – Sparkasse des Kreises Deutsch Krone« eingetragen stand, sollte dieser Eintrag nun berichtigt werden. Die Änderung wurde am 2. Oktober 1936 vom Amtsgericht vollzogen.
Am 16. Februar 1937 wurde das Grundbuch Marzdorf Band Ⅰ, Blatt Nummer 7 »wegen Unübersichtlichkeit« geschlossen und der Inhalt auf das Blatt Marzdorf Band Ⅳ, Blatt Nummer 106 umgeschrieben30Interner Bearbeitungsvermerk. In: A. a. O., Blatt 237 VS.. Damit endete aber nicht die Geschichte des Garski’schen Freikossätenhofs. Aus den Aufzeichnungen des Stellmachers Franz Garske ist bekannt31F. Garske: Einwohnerliste von Marzdorf, Manuskript aus dem Jahr 1959, unpaginiert. Original im Besitz von Margot Steinmetz, Mettmann., dass der Hof sich bis 1945 in siebter Generation im Besitz der Familie Garske/Kluck befand. Als Bewohner des Hofes notierte er:
- Paul Kluck (Landwirt), geboren am 30. Mai 1899;
- Apollonia Kluck geb. Garske (Mutter), geboren am 27. Januar 1863;
- Hedwig Kluck (Schwester), geboren am 20. Dezember 1891;
- Agatha Kluck (Schwester), geboren am 15. Januar 1896;
- Magdalena Kluck (Schwester), geboren am 7. März 1903.
Sowohl Apollonia Kluck als auch die drei Schwestern Hedwig, Agatha und Magdalena starben nach den Aufzeichnungen im Jahr 1945 in Marzdorf; bei Apollonia Kluck ist als Todesursache »Typhus« genannt. Paul Kluck, der letzte Besitzer des Kossätenhofs, lebte in den 1950er Jahren in Visbeck, Kreis Vechta. Nach einer anderen Einwohnerliste lebte vor 1933 auch noch Franz Kluck – ein Bruder von Paul – auf dem Hof, der am 12. September 1905 in Marzdorf geboren war und in Eppendorf starb32Anonym: Personenverzeichnis von Marzdorf. Typoskript, undatiert und unpaginiert. Original im Besitz von Margot Steinmetz, Mettmann..
Nach Unterlagen im Lastenausgleichsarchiv in Bayreuth stellte der ledige Paul Kluck in den 1950er Jahren einen Antrag auf Lastenausgleich, in dem er die Größe des Kossätenhofs mit 16,95 Hektar angab33Grund- und Betriebslisten des Gemeindebezirks Marzdorf. In: Bundesarchiv – Außenstelle Bayreuth, Signatur ZLA 7-32-1..
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Anmerkungen:
- 1Siehe dazu die Darstellung in diesem Beitrag.
- 2Fortschreibungsverhandlung der Katasterverwaltung vom 15. März 1904. In: A. a. O., Blatt 1 VS bis 3 VS.
- 3Tauschvertrag vom 23. März 1904. In: A. a. O., Blatt 191 VS u. RS.
- 4Verhandelt Märk. Friedland, 23. März 1904 [1. Verhandlung]. In: A. a. O., Blatt 181 VS.
- 5Verhandelt Märk. Friedland, 23. März 1904 [2. Verhandlung]. In: A. a. O., Blatt 185 RS.
- 6Fortschreibungsverhandlung der Katasterverwaltung vom 25. Juni 1904. In: A. a. O., Blatt 26 VS bis 27 VS.
- 7Schreiben von Michael Kluck vom 22. April 1904. In: A. a. O., Blatt 197 VS u. RS. Dort auch das Konzept der Antwort.
- 8Verhandelt Märk. Friedland, 28. Mai 1904. In: A. a. O., Blatt 198 VS u. RS.
- 9Pfandentlassungsurkunde vom 29. Oktober 1904. In: A. a. O., Blatt 204 VS bis 205 VS.
- 10Grundbuch von Marzdorf Band Ⅰ Blatt Nr. 7. In: A. a. O., Blatt 10 VS bis 11 VS. – Dort auch die nächste Angabe.
- 11Formblatt vom 10. November 1925. In: A. a. O., Blatt 213 VS. – Dort auch die weiteren Angaben.
- 12Rechnungsblatt vom 7. Februar 1926. In: A. a. O., Blatt 214 VS.
- 13Verfügung vom 13. Dezember 1926. In: A. a. O., Blatt 217 VS.
- 14Sterbeurkunde Nr. 29 des Standesamts Marzdorf vom 3. November 1919. In: A. a. O., Blatt 216 VS. – Aus der Sterbeurkunde geht hervor, dass Theresia Garske (abweichend von der Angabe in den Kirchenbuch-Duplikaten) in Knakendorf als Tochter des Arbeiters Jakob Witt und dessen Ehefrau Rosalia geborene Göhrke geboren war. Beide Eltern waren in Knakendorf verstorben.
- 15Märk. Friedland, 13. Dezember 1926. In: A. a. O., Blatt 215 VS.
- 16Darlehnsvertrag (Abschrift). In: A. a. O., Blatt 219 VS u. RS.
- 17Schreiben der Sparkasse vom 5. Dezember 1928. In: A. a. O., Blatt 223 VS.
- 18Märk. Friedland, 15. Februar 1929. In: A. a. O., Blatt 222 VS.
- 19Ebenda. – Randnotiz vom 21. Februar 1929 auf dem Blatt.
- 20Verhandelt Marzdorf, 22. Februar 1929. In: A. a. O., Blatt 224 VS.
- 21Eintragungsvermerk. In: A. a. O., Blatt 227 RS.
- 22Goldmark-Hypotheken-Schuldurkunde vom 27. Oktober 1927. In: Amtsgericht Märkisch Friedland: Grundakte Dreetz, Band Ⅴ (1896-1928), Signatur 26/112/0/3/165 im AP Koszalin, Blatt 240 VS.
- 23Aktennotiz [undatiert]. In: Grundakte Marzdorf Bd. Ⅰ, Bl. Nr. 7, Blatt 229 VS.
- 24Verhandelt Marzdorf, 18. Januar 1931. In: A. a. O., Blatt 230 VS.
- 25A. a. O., Blatt 231 VS.
- 26Eintragungsvermerk. In: A. a. O., Blatt 234 VS.
- 27Kostenrechnung auf Preußischer Hypothekenbrief [Entwurf]. In: A. a. O., Blatt 225 VS.
- 28Siehe dazu beispielhaft den Überlassungsvertrag für das Grundstück Königsgnade Band Ⅰ, Bl. Nr. 5 vom 4. Oktober 1930 im Archiv des Verfassers.
- 29Schreiben der Sparkasse vom 23. September 1936. In: Grundakte Marzdorf Bd. Ⅰ, Bl. Nr. 7, Blatt 236 VS. – Dort auch die weiteren Angaben.
- 30Interner Bearbeitungsvermerk. In: A. a. O., Blatt 237 VS.
- 31F. Garske: Einwohnerliste von Marzdorf, Manuskript aus dem Jahr 1959, unpaginiert. Original im Besitz von Margot Steinmetz, Mettmann.
- 32Anonym: Personenverzeichnis von Marzdorf. Typoskript, undatiert und unpaginiert. Original im Besitz von Margot Steinmetz, Mettmann.
- 33Grund- und Betriebslisten des Gemeindebezirks Marzdorf. In: Bundesarchiv – Außenstelle Bayreuth, Signatur ZLA 7-32-1.